Erfolgreiche Teilnahme am GTH-Kongress in St. Gallen/Schweiz

Vom 1. bis 4. Februar 2012 fand in St. Gallen, Schweiz, die 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) statt. Der diesjährige Tagungspräsident Prof. Dr. med. W. Korte, Zentrum für Labormedizin St. Gallen, konnte annähernd 1200 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz begrüßen.

Für uns, der Arbeitskreis Gerinnungs- und Herzklappen-Patienten, der INRswiss und der INR-Austria, war es eine gute Gelegenheit, als Patientenorganisatioonen mit den teilnehmenden Ärzten ins Gespräch zu kommen. einige der dort aktiven Referenten waren auch schon Referenten bei den mittlerweile sieben internationalen Arzt-Patienten-Konferenzen der ISMAAP und den Jahrestagungen der INR-Austria und INRswiss.

"25 Jahre Gerinnungs-Selbstmanagement", so das Motto unseres Standes. Die vier Aussagen antikoagulierter Patienten über den Umgang mit dern Gerinnungs-Selbstbestimmung sollten zeigen, wie Patenten seit vielen Jahren aktiv mit der Gerinnugshemmung umgehen.

Eine Spendenaktion für das Kinderhospiz "Sternenbrücke", Hamburg, fand bei den Ärzten Anklang. Hierzu verteilten zwei Lehrlinge aus St. Gallen eine Stunde lang auf dem Kongress ein kleinen Büchlein über die Geschichte des Selbstmanagement. In diesem Büchlein lag ein Wertgutschein über 1 Euro. Dieser Wertgutschein war an unsereme Stand abzugeben und wurde dann von uns in eine Spende für das Kinderhospiz "Sternenbrücke" Hamburg umgewandelt. Über 150 Ärzte bteiligten sich an dieser Aktion. So konnten wir 170 an das Kinderhospiz "Sternenbrücke" überwiesen.

Als Patientenorganisation auf einem wissenschaftlichen Kongess vertreten zu sein, ist unserer Meinung nach wichtig. Dort stehen wir dem Arzt als Kongressteilnehmer gegenüber, nicht als Patient in der Arztpraxis. wir sprechen auf einer anderen Ebene miteinander.

Christian Schaefer (März 2012)