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Vorhofflimmern tritt am häufigsten bei älteren Menschen auf. So sind etwa 2% bis 4 % der über 60jährigen in Deutschland von dieser Herzrhythmusstörung betroffen.

Bei Patienten, die bereits unter anderen Herzerkrankungen leiden, tritt Vorhofflimmern alters unabhängig besonders häufig auf. So hat zum Beispiel jeder zweite Patient mit einer bestehenden Herzschwäche Vorhofflimmern. Aber auch andere Grunderkrankungen des Herzens können Vorhofflimmern auslösen.
Beiträge über das „Stolperherz" bis hin zum Vorhofflimmern finden Sie auf dieser web site. Aber auch viele Informationen über das Leben mit Gerinnungshemmern.

Arbeitskreis Gerinnungs- und Herzklappen-Patienten


Vorhofflimmern

Auf unserem Video wird erklärt, welche Gefahren vom nicht behandeltem Vorhofflimmern ausgehen.

http://www.youtube.com/watch?v=XpcVqp5d51o

 

Leben mit Gerinnungshemmern

Unsere Animation ist jetzt auch unter You Tube zu finden:

http://www.youtube.com/watch?v=bq9bV7xwVs4

Vorhofflimmern und Panikattacken

Geschildert wird eine häufige Symptomatik und Problematik.

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Orale Antikaogulation: Eine Standortbestimmung in Deutschland

 

Der Patientenratgeber "Die Gerinnung" initiierte eine Leserbefragung 2003, um die Qualität des oralen Gerinnungs-Selbstmanagements abzuschätzen. Insgesamt konnten 10.000 Fragebogen 2004 ausgewertet werden. Das wissenschaftliche Poster wurde 2005 auf der Jahrestagung des DKG in Dresden veröffentlicht.

Wie wird das Schlaganfallrisiko bei Patienten mit Vorhofflimmern bestimmt?

Der neue CHA2DS2-VASC-Score*

Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung des Herzens weltweit, die vorwiegend (aber nicht nur) bei älteren Menschen auftritt. Etwa 1/3 aller Krankenhauseinweisungen stehen im Zusammenhang mit Vorhofflimmern. Das Auftreten in der Bevölkerung wird mit ca. 0,4% beschrieben. Die Wahrscheinlichkeit, Vorhofflimmern zu entwickeln steigt mit dem Alter. Man geht davon aus, dass in etwa 8-10% aller 80-jährigen darunter leiden. Es tritt sporadisch (paroxsysmal), anhaltend (persistierend) oder chronisch (permanent) auf.

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*Der Begriff CHA2DS2-VASC-Score setzt sich au den englischen Worten zusammen:

C = Congetive heart/failure/LV dysfunction; H = Hypertension; A2 = Age >75; D = Diabetes melliturs; S = Stroke/TIA/thrombo-embolism; V = Vascular disease; A = Age 65-74; Sc = Sex category (i.e. female sex).

Was bedeutet Niereninsuffizienz für antikoagulierte Patienten?

Im Rahmen operativer Eingriffe ist es bei Patienten unter Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA), z.B. Phenprocoumon (Marcumar®), oft notwendig, die Therapie zu unterbrechen und zwischenzeitlich auf Heparin umzustellen.

Heute werden hierzu in der Regel die sog. niedermolekularen Heparine (NMH) verwendet, die je nach Erkrankung des Patienten dann ein- bis zweimal tgl. unter die Haut (subcutan) gespritzt werden bis zur OP. Vorteil des Heparins ist seine kürzere Wirkdauer (Halbwertszeit), so dass bis kurz vor die OP heran gespritzt und danach auch noch für einige Tage mit Heparin weitergemacht werden kann, bis der Patient wieder gut mit VKA eingestellt ist.

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Vorhofflimmern noch immer nicht optimal behandelt.

Anlässlich des „Asia Pacific Cardiology Forum“ im Rahmen des Weltkongresses der Kardiologen am 18. Juni in Peking erläuterte Prof. Dr. med. M. Levi, Amsterdam, den anwesenden Journalisten bei einem Rundtischgespräch, dass Vorhofflimmern aufgrund des demografischen Wandels (wir werden alle älter) sehr stark zunehmen wird. Allein in Europa so schätzt man, leiden weit über vier Millionen Menschen unter Vorhofflimmern. Der Hauptrisikofaktor des Vorhofflimmerns ist der Schlaganfall. Einerseits, so M. Levi, bringe der Schlaganfall großes Leid in die Familien, andererseits verursachen Schlaganfälle dem Gesundheitswesen weltweit hohe Kosten.

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Risiko eines Schlaganfalls bei Vorhofflimmern unterschätzt

Auf dem XXI Kongress der Internationalen Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (ISTH) am 12. Juli 2009 in Boston wies Prof. Dr. E. Hylek in ihrem Vortrag darauf hin, dass Vorhofflimmern aufgrund der älter werdenden Bevölkerung epidemisch zunehmen wird. Morbidität und Sterblichkeit sind eng mit dem Vorhofflimmern verknüpft. 15 % aller Schlaganfälle sind auf das Vorhofflimmern zurückzuführen. Hier zeige sich, dass eine therapeutische Vorsorge von großem Wert ist.

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Diabetes, Vorhofflimmern, Gerinnungshemmung

In einem Übersichtsartikel (Diabetes, Stoffwechsel und Herz, Band 19, 2010) befassen sich Dr. med. Michaela Pankow und Prof. Dr. med. Oliver Schnell mit der Frage, warum die empfohlene Behandlung mit Gerinnungshemmern überdacht werden soll. Behandelt wird nach den ACC/AHA/ESC-Leitlinien (American College of Cardiology/ American Heart Association/ European Society of Cardiology) und hier besteht – so die Autoren – eine gewisse Zurückhaltung.

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Risiken mindern – therapeutischen INR-Bereich senken? 

Viele von uns die eine künstliche Herzklappe tragen, haben sicherlich im Laufe der Zeit bemerkt, dass der therapeutische Bereich nicht mehr die Bandbreite von INR 2,5 bis 4,5 hat. In den 90iger Jahren war dieser Bereich in den Antikoagulationsausweisen noch farblich hervorgehoben. Die verschienen ESCAT-Studien zeigten, dass es durchaus möglich ist, die INR-Bandbreite abzusenken.

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Vorhofflimmern: wird zu wenig antikoaguliert?

N.K. Choudhry untersuchte anhand einer Studie (BMJ 332,2006), wie amerikanische Ärzte auf Blutungen reagieren, wenn ihre Patienten mit Vorhofflimmern Gerinnungshemmer einnehmen.

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Letzte Überarbeitung: 7. Januar 2014